Unser aller Mutter ERDE liegt todkrank darnieder.
- Sie muss so oft erbrechen, wie nie zuvor. Und sie tut das über furiose Vulkanausbrüche.
- Sie hat heftigen Schüttelfrost. Wir nennen dies Erdbeben.
- Sie schwitzt ihre Bettwäsche durch. Die Folge sind gigantische Überschwemmungen.
- Ihre Lungen sind mit Plastikteilchen verseucht. Wenn dann wieder Regenwald abgebrannt wird, bekommt sie Hustenanfälle, die sich in verheerenden Hurrikans, Taifunen und Orkanen auch in bisher davon verschonten Ländern manifestieren.
- Sie glüht vor hohem Fieber. Dann brennen die Wälder auf allen Kontinenten.
- Zusätzlich zu ihrem ohnedies so geschwächten Zustand fängt sie sich durch hektischen Business- und Tourismusverkehr auch noch allerlei Seuchen und Infektionen ein – zuletzt ein Virus unter dem Namen CoVid, dessen intelligente Benennung auch schon auf die nahende Apokalypse hinweisen sollte, heißt doch die derzeitige Hauptvariante „Omikron“, und das ist der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet. Und die bereits ankommende neue Untergattung trägt den Namen „Eris“, also jenen der griechischen Göttin der Zweitracht, die letztlich schon für den Trojanischen Krieg verantwortlich war, und nun wohl wieder den Streit zwischen Impfgegnern und Befürwortern aufleben lassen wird, beziehungsweise überhaupt die (vor allem politischen) Seuchenleugner wieder auf den Plan rufen wird.
Bereits vor 55 Jahren trat ein „Umwelt-Ärzte-Kollegium“ (Club of Rome) in der italienischen Hauptstadt zusammen, das damals schon gravierende Vorboten von schweren Erkrankungen der künftigen Patientin diagnostizierte und eine sehr negative Prognose stellte, wenn sich ihre Lebensumstände nicht entscheidend ändern würden. Scharlatane, Kurpfuscher und Bader glaubten ihnen schon damals nicht und haben ihre Starrsinnigkeit auch bis heute nicht geändert, obwohl schon jeder intelligente Volksschüler das Menetekel am kerosinverseuchten Himmel erkennen kann.
Als alles umfassende Diagnose letzter Hand hat sich aber überhaupt herausgestellt, dass die Welt an einem hinterhältigen und hartnäckigen Krebs leidet, der alle obgenannten Beschwerden letztendlich verursacht hat: er nennt sich in der Übersetzung des medizinischen Fachchinesisch „liberaler Kapitalismus“; andere meinen, er sitze im Gehirn und nenne sich „Profitgier“. Zu heilen wäre er am besten durch eine Notoperation, denn es wird kaum mehr Zeit für eine konservative Therapie sein!


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